Erste Ultra Schnellladesäule in Deutschland in Betrieb genommen

In Deutschland wurde Ende Juni diesen Jahres die erste Ultra Schnellladesäule in Betrieb genommen. Auch Schnellladesäulen (siehe Bild), wie z. B. die Ladestation am Auparkplatz, sollen zukünftig flächendeckend verfügbar sein.

Die Münchener Firma Ionity GmbH hat Anfang Juli diesen Jahres die erste Ultra-Schnellladesäule des Anbieters Tritium an der Autobahnraststätte Brohltal-Ost und West (Nähe Koblenz) in Betrieb genommen. Damit steht dem Beginn des Aufbaus eines engverstricktem Schnellladenetzes, an dem Elektroautos zukünftig überall unter fünf Minuten geladen werden können, nichts mehr im Wege. Verbraucher haben hier nun die Möglichkeit ihr Auto mit 350 kW aufzuladen. Damit ist die Ladesäule ca. 16 Mal schneller als eine herkömmliche Ladesäule, die eine Leistung von bis zu 22 KW erbringen kann.
Die Ironie daran ist, dass es noch kein serienmäßiges Elektrofahrzeug gibt, das diese hohen Ladeleistungen nutzen kann. Um dem Wunsch einer immer größeren Reichweite von Elektroautos gerecht zu werden, muss die Batteriekapazität erhöht werden. Somit können lange Wartezeiten an der Ladesäule vermieden werden. Schnellladesäulen, wie z. B. die am Auplatz in Bad Säckingen mit einer Ladeleistung bis 50 kW, gibt es bisher kaum. Doch im immer schneller wachsenden Bereich der E-Mobilität ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein flächendeckendes Schnellladenetz in ganz Deutschland vorhanden ist. Möchte man der Bundesregierung Glauben schenken, werden ab 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotor produziert.

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